Bestellen Sie Ihre Büroartikel gerne im Internet? Dann Achtung!

Wenn Sie zwar gerne online bestellen, jedoch im Moment keine Lieferung erwarten, sollten Sie aufpassen. Momentan kursiert im Internet eine gefälschte UPS-Benachrichtigung vom “UPS Packet Service”, die Ihnen ein “Trojanisches Pferd” auf den Rechner lädt.

Wie der Online-Dienstleister www.heise.de in einer Meldung mitteilt, liefert der Paketzustelldienst grundsätzlich keine Computerviren aus. Aber eine angebliche Benachrichtigung des “UPS Packet Service”, die derzeit vielen Anwendern in die Mailbox flattert, enthält ein Trojanisches Pferd, das aus dem Internet Schadsoftware nachlädt. Der einfache Text der aktuellen Mails lautet:

"Guten Tag,
leider konnten wir ihren Paket gesendet am 01. Juli nicht zustellen, da die Adresse des Empfangers nicht existiert. Drucken Sie bitte den Lieferschein im Anhang dieser Mail aus, und holen Sie ihr Paket bei uns ab..."

 Das angehängte ZIP-Archiv ist in manchen Fällen eigentlich eine RAR-Datei; verbreitete Tools wie WinRAR öffnen und entpacken es jedoch trotzdem. Wer den darin enthaltenen, angeblichen Lieferschein öffnet, startet den Downloader und infiziert sein System. Die Hersteller von Antiviren-Software reichen derzeit Signaturen für den Schädling nach, mit denen Antiviren-Software den Schädling erkennt und blockiert. Grundsätzlich sollte man überhaupt keine unverlangt zugesandten Dateien öffnen. Diese Regel ist fast wichtiger als Antiviren-Software, da sie anders als Letztere auch die Infektion mit bislang unbekannten Schädlingen verhindert. Weitere Tipps zum Einsatz von Antiviren-Software liefern die Anti-Virus-Seiten von heise Security. (ju/c’t)


Autor: Thomas Koch
Datum der Pressemitteilung: Donnerstag, 13. August 2008


zurück

Kostenloser Rückrufservice  

 
RSS Feed abonnieren